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Fanto.01

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Welcher Politiker kann da überhaupt noch NEIN sagen?


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Das Opel-Drama geht weiter... und mit jedem Tag wird es für die Politik schwerer, am Ende doch noch „Neinâ€
 
mhm was heisst dann nein sagen??? den Banken werden die Gelder in den Arschh gepustet und andere Zewige der Wirtschaft schauen dann in die Röhre?? das hinkt doch alles hinten und vorne...

Ich wäre schon lange dafür... auch Banken versumpfen lassen

Aber, bei dem Guttenberg kommt mir eh das Kotzen.... der ist sowas von für den :40:
 
Da stecken ganz andere Beträge dahinter, selbst bei größeren Fimen wie Opel..

Lasse eine große Bank "versumpfen" und hunderte Unternehmen folgen ihr, egal ob die in einer Krise sind oder nicht..

Allerdings ist Opel seit 80 Jahren oder so in besitzt von Chrysler und hat mit uns "Deutschen" außer den Werken nicht mehr viel gemein.
 
na und wer ist denn schuld an der Allmacht der Banken oder deren Überposition in den Ländern???

da wurde Jahre oder Jahrzehnte lang nix gemacht eher die Augen verschlossen... wenn dann müsste die Weltwirtschaft wieder mal so nen Dämpfer erhalten wie zum Börsencrash in den 30'iger Jahren...
 
U.a. auch die Anleger, die schnelle Gewinnen um jeden Preis wollten bzw. solchen Versprechungen nur allzu gerne geglaubt haben..


Jahrelang war es ja z.B. auch bei den Häuslebauern die Phlisophie, bei einem Jahreseinkommen von 60.000€ ein Haus für 750.000€ zu haben usw..
 
Das kann man wohl so oder so immer drehen wie man es dann grade haben will.

Meiner Meinung nach hat die Politik da eh total versagt. an allen Ecken und Enden.
 
Ich als Steuerzahler bin nicht an den Gewinnen beteiligt worden und möchte nun auch nichts mit den Verlusten zu tun haben. Wie sich das langfristig ausgeht hat uns die ach so tolle Holzmannrettung unseres ach so tollen Ex-Kanzlers Schröder gezeigt. Mache ich Schulden oder melde Privatinsolvenz an hilft mir auch keiner. So what?
 
Naja, du hast Zinsen bekommen, welche ja im Endeffekt durch die Gewinne zustande kommen..

@ Rambelzack:

Das ist nicht gedreht, wie man es haben will, sondern von beiden Seiten betrachtet..

PS: Nach einer Privatinsolvenz bist du (dank dem Staat) nach 7 Jahren komplett Schuldenfrei.. Ist immerhin was.

Außerdem versagt die Politik eh immer, denn wenn ales glatt läuft, redet man nicht drüber und geht was schief, sind sie immer die bösen..
 
na den Politikern dann die Alleinschuld geben will ich sicher auch nicht... im Fall von Opel sind die Amis eben schuld... schrott bauen den keiner haben will und das über Jahre... und dann reichen am Ende die Dollar's in Milliarden nimma die man vor zig Jahren noch als Gewinn eingefahren hatte...

tztz kann man da nur sagen..
 
H3rby":wek32a69 said:
Naja, du hast Zinsen bekommen, welche ja im Endeffekt durch die Gewinne zustande kommen..

Im Fall der Banken - jain. Die stehen anteilig in keinem Verhältnis zu dem, was sie sich jetzt zurückerbetteln. Rücklagen und Sicherheiten sind den Herren Investmentbankern bei deren Höhenflügen offenbar Fremdwörter.

Im Fall Opel hab ich nichts bekommen und sehe auch nicht ein, dass hier volkswirtschaftlich falsch ein totes Pferd weiter geritten werden soll - siehe eben Holzmann.
 
Ja, bei Opel kann man das so sehen.

Allerdings muss man eben auch betrachten, dass dann 22.000 Leute ALG bekommen, was du via Steuern zahlst, und viele Zulieferer ebenfalls Pleite gehen...
Da kannst du von 50.000 Arbeitslosen ausgehen, was eben eine Menge kostet.. Die Frage ist nur, ob man Opel damit nur künstlich ein paar Jahre länger am Leben erhält, oder es sich wirklich lohnt..

Im Fall Opel würde ich eher zweiteres sagen, da die Fehler bei Chrysler liegen und nicht bei Opel selber. Das Werk in Eisenach z.B. hat im Moment mehr Aufträge als im letzten Jahr (dank Abwrackprämie)...
 
Nicht Chrysler sondern GM.
Ich bin gegen eine Unterstützung des Staates weil ich an eine Regelung des Marktes nach den Regeln der Marktwirtschaft glaube.
In Wiki wird u.a. als ein für mich wesentliches Element der Marktwirtschaft die Haftung beschrieben und so formuliert:
Haftung

Zur Gewährleistung des effizienten Einsatzes des Produktivkapitals gehört neben dem Recht auf Privateigentum auch die Haftung. Die Eigentümer von Produktivkapital sollen sich nicht nur die Gewinne aneignen, sondern auch die volle Haftung für getroffene Fehlentscheidungen tragen.

Abwrackprämie? Zahlt der Steuerzahler. Nutzen? Fragwürdig.
Bürgschaft? Zahlt der Steuerzahler. Nutzen? Fragwürdig.
Auffangen der Arbeitslosen durch das soziale Netz? Zahlt der Steuerzahler ohne wenn und aber. Nutzen? Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

Nee Du - warum erst das schwarze Loch füttern mit Abwrackprämie und Staatsbürgschaft wenn am Ende doch die Bundesagentur für Arbeit die Zeche zahlt? Da halte ich mich lieber an den oben beschriebenen Grundsatz der Haftung und beteilige die Unternehmen so weit möglich an den Folgekosten ihrer Misswirtschaft.

Btw - gleiches gilt für sämtliche Gelder, die in Form von Subventionen, Schaffen von Infrastruktur als Voraussetzung für die Standortwahl von Unternehmen, etc. schon indirekt die Konzerne begünstigen. Bei den Kosten will man unser Geld aber von den Gewinnen so gut wie nichts abgeben. Die sollten sich einfach nur schämen für ihre grenzenlose Geldgier und das völlig fehlende soziale Verantwortungsbewußtsein!

Und bleibt schlussendlich die Frage wie man solche Staatshilfen z.B. den Mittelständlern erklären will, die trotz voller Auftragsbücher und besten Gewinnerwartungen keine Kredite mehr für notwendige Investitionen oder Materialbeschaffung bekommen.
 
Naja, eine Bürgschaft heißt ja noch nicht, dass auch wirklich Geld fließt.. Nur hier wäre es halt nur Sinnvoll, wenn Opel vorher von GM gelöst wird.

Und das Produktivkapital sitzt ja nicht nur bei den Managern, wegen welchen du jetzt höchstwahrscheintlich diesen Punkt ansprichst... Jetzt stell dir mal vor, einem Manager wird eine Mio weggenommen und jeden Angestellten 1.000€.. Bei dem Manager würden alle "Juhu" schreien und beim kleinem Mann "Ihr Schweine".. Aber wenn, dann gehören alle dazu!!

Die sollten sich einfach nur schämen für ihre grenzenlose Geldgier und das völlig fehlende soziale Verantwortungsbewußtsein!

Erstens kann man genau das auch für fast jeden Bürger sagen und zweitens, ist auch das ja nicht generell so.. Hier spiegelt sich der Mensch auf die Wirtschaft wieder und nicht anders herum. So blöd es klingt, aber da sitzen Menschen wie du und ich an der Spitze, warum sollten wir es also anders machen?
Gerade bei dem Erzfeind Nr. 1 in dieser Richtung (Microsoft) sind die Arbeitsbedingungen in Amerika mit die besten..

Und zwecks Subventionen... Naja, ohne diese würden sehr viele Unternehmen gleich Abwandern in billigere Regionen. Da weiß ich nicht, was besser ist.
Aber zwecks der Erklärung für den Mittelstand hast du vollkommen Recht.
 
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