Filesharing-Prozess: Millionenstrafe wegen 24 Songs

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Flitz

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Das Bundesgericht von Minneapolis hat eine Filesharing-Nutzerin zur Zahlung von 1,9 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt. Es folgte damit vollständig der Linie der klagenden Musikindustrie.

Lediglich 24 Songs, die die Nutzerin Jammie Thomas-Rasset demnach im Shared-Ordner ihres Kazaa-Clients liegen hatte, waren Gegenstand des Verfahrens. Die Anwälte der Musikindustrie bezifferten den Schaden aus der Bereitstellung der Titel auf jeweils 80.000 Dollar und konnten sich damit durchsetzen.




Code:
http://winfuture.de/news,47958.html
 
Oh du arme arme Musikindustrie!!!

Wie soll die gute Dame denn bitte das Geld aufbringen??? Diese Strafe ist dermaßen überzogen und für mich außerhalb irgendeines angemessenen Rahmes!
 
naja insgesamt 1700 dateien im share und 2007 schonmal versucht zu verurteilen,da wollten sie nun mal ein exempel statuieren und sich deftig durchsetzen,amiland eben,alles ist anders,nichts unmöglich.Bekloppt natürlich und normal zugleich.
 
Richtig. Sie haben sich lediglich auf die 24 noch im Share Ordner befindlichen Dateien konzentriert, die anderen 1700 Songs wurden außen vor gelassen. (Weil sicherlich einfach fast unmöglich zu beweisen, aber wo wird sie die wohl her haben?)

Die 80.000$ sind sicherlich unverhältnismäßig, aber ob nun 2 Mio oder 200.000, die Summe ist so oder so unaufbringbar und hat damit nur abschreckende Wirkung.


Gut und richtig finde ich aber hier, dass sich das Gericht nicht auf die meiner Meinung nach lächerliche Verteidigungsstrategie eingelassen hat, dass man nicht beweisen kann, ob das Vergehen nun von der Frau selber (oder einem ihrer Kinder) begangen wurde, was ja bei uns in Europa schon vorkam..
 
Gut und richtig finde ich aber hier, dass sich das Gericht nicht auf die meiner Meinung nach lächerliche Verteidigungsstrategie eingelassen hat, dass man nicht beweisen kann, ob das Vergehen nun von der Frau selber (oder einem ihrer Kinder) begangen wurde, was ja bei uns in Europa schon vorkam..

.....und das ist auch gut so und völlig richtig nach demokratischen Prinzipien.Kriminelles Verhalten muss vom Kläger bewiesen werden und nicht umgekehrt.Wo kommen wir den hin,wenn ich einfach einen rauspicke und sage du warst es,du bist ein Verbrecher,beweise mir das Gegenteil.
Solange es noch nicht bewiesen ist,ist die Frau unschuldig.

Gruß /¯°`•.•´°¯\
 
Anschlussinhaber, ihr Computer und ihr Benutzername..

Code:
http://www.gulli.com/news/riaa-vs-jammie-thomas-rasset-2009-06-18/

Thomas-Rasset erklärte daraufhin, dass sie nicht beweisen können, dass nicht doch eine dritte Person ihren PC benutzt hat.

Mir fehlt noch ein wenig, dass sie Gott als Mittäter in Erwägung zieht, schließlich ist der doch Allmächtig..
 
Mir fehlt noch ein wenig, dass sie Gott als Mittäter in Erwägung zieht, schließlich ist der doch Allmächtig..

....vllt glaubt sie nicht an Gott ;)

Gruß /¯°`•.•´°¯\
 
Sollte nur heißen, dass die Indizienbeweise nun wirklich sehr eindeutig sind.

Felsenfest wird man das eh nie beweisen können, außer man filmt, wer da am PC sitzt..


Kann ja aber nicht sein, dass ich nur mein WLAN aktivieren brauche (selbst verschlüsselt, weil kann man ja knacken) und schon ist nicht mehr "eindeutig" nachweisbar, dass ich auch am PC saß..
 
Sollte nur heißen, dass die Indizienbeweise nun wirklich sehr eindeutig sind.

"Du sagst es" und in Europa "Gott sie es gedankt" wollen wir Beweise und nicht Indizien.

Gruß /¯°`.´°¯\
 
Tja, in den USA sind sie schon weiter, da denken sie inzwischen wieder ein wenig mit..

Und bei uns liegt es eher daran, dass die Gerichte heillos überfordert sind und einfach keine Arbeit weiter wollen..
 
Tja, in den USA sind sie schon weiter, da denken sie inzwischen wieder ein wenig mit..

...das meinst du,meine Meinung ist das nicht.Und eigentlich beweist die europäische Geschichte wie ihre Gelehrten,das wir kein dummes Volk ohne Weitblick sind.Auch wir sind des "Mitdenkens" im "Weiterdenken" mächtig ;)

Gruß /¯°`.´°¯\
 
Das Major Label Universal Music musste eine Klage gegen den US-Bürger Mavis Roy fallen lassen. Diesem wurde vorgeworfen, Urheberrechtsverletzungen über eine Filesharing-Plattform begangen zu haben.
[snip]
In der Vergangenheit kam es bereits häufiger vor, dass der Musikbranchenverband RIAA Klagen gegen angebliche Rechteverletzer einleitete, die sich letztlich als Kinder, Rentner ohne Computer oder gar Tote herausstellten. Der Verband kündigte deshalb vor einiger Zeit an, keine neuen Prozesse mehr gegen Privatpersonen führen zu wollen.
Quelle und weiterlesen:
Code:
http://winfuture.de/news,48114.html
 
Der Sänger Richard Marx hat die Verurteilung der Filesharing-Nutzerin Jammie Thomas-Rasset zu einer Strafe von 1,9 Millionen Dollar verurteilt und den Musikbranchenverband RIAA scharf kritisiert.
Quelle und weiterlesen:
Code:
http://winfuture.de/news,48111.html
Ene Meinungsäußerung eines armen geprellten Künstlers mit interessanter Schlußfolgerung.
 
Allerdings. Aber es fehlt, wie fast immer bei Winfuture, die Quelle, weil wichtige Fragen überhaupt nicht zur Geltung kommen..

Zwar stünde für ihn außer Frage, dass die Nutzerin sich der Urheberrechtsverletzung schuldig gemacht habe, "aber diese Art von Machtdemonstration ist äußerst schmählich", so der Sänger.

Okay, was stellt er sich vor? Kein Urteil scheint für ihn ja auch keine Alternative zu sein, also was wäre denn okay? Oder hätte man alle Songs nehmen sollen aus dem Share-Ordner, um diese Summe zu rechtfertigen?

Marx führte in der Stellungnahme aus, dass er als professioneller Songschreiber die illegale Verbreitung von Musik im Internet schon längere Zeit beobachte. "Meine Sympathien liegen dabei schon immer beim normalen Musikfan, der immer wieder für die Interessen gieriger Major Labels missbraucht wird", so Marx weiter.

Okay, keine Sympathien für Filesharer oder weniger Sympathien oder was genau?

Und was ist der "normale" Musikfan? Eher nicht die Filesharer laut dem Text, sondern die, die sich die Musik kaufen. Da hätte er dann recht, wobei es leider immer so ist, dass der ehrliche der Dumme ist. Das war schon immer so und wird auch immer so sein und zwar nicht nur bei der Musik..

"Anstatt aber die Branche zu pflegen und alles daran zu setzen, den Fans Musik in höchster Qualität anzubieten, reiben sie den Kunden auf um sich die Taschen zu füllen", sagte Marx.

Was ist für ihn "höchste" Qualität? Mehr kBit? Kein DRM? Also sind Filesharer doch Kunden? (Oder hat die RIAA schon mal wen verklagt, der sich das Album so gekauft hat??) Also wovon genau redet er?

Hat wer die originale Quelle? Weil die Ansicht ist schion nicht verkehrt, nur fehlen halt ne Menge Informationen..
 
Solche Nachrichten sind gelinde gesagt Redaktioneller Dünnpfiff, wie viele Nachrichten
auf WF und auf CB und auf vielen anderen Portalen.
Oft fehlen die Quellangaben, Texte werden ohne Prüfung auf die Leser los gelassen, oder
es wird einfach nur der Quelltrext kopiert.
 
War doch viel lehrwertes in dem Text, passiert was oder nicht^^ Fakt ist, wieder ein Tropfen auf den heißen Stein in den P2P :67:
 
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